Mi

06

Nov

2013

Riptide

Namaskar ihr Lieben.

Ja es ist mal wieder so weit und ich schreibe etwas über meinen ganz gewöhnlichen indischen Wahnsinn.

Die Menge an Hausaufgaben und Tests hat zum Glück ein wenig abgenommen und letztes Wochenende an Diwali durften wir uns beim Exeat Weekend off-campus etwas erholen.

Ich bin mit ein paar Freunden in das kleine Städtchen Alibaug gefahren, ein kaum bekanntes Dorf, das für seinen, auf einem Berg gelegenen Shiva Tempel und sein See Fort bekannt ist. 

Meiner Meinung nach sollte es eher für seinen Pferde Handel und unglaubliches Fisch Curry berühmt werden. 

Das Wochenende, das von Omlettes für 8 rupees, Volleyball und einem Hahn als Wecker dominiert wurde, haben wir auf einer Art Farm in Mauli Village verbracht, wo man uns mit indischer Gastfreundlichkeit und leckeren hausgemachten Marathi Köstlichkeiten (Fisch Curry, Chai, Kokos-chutney und viiiiielem mehr) verwöhnt hat. 

An einem der Tage nahmen wir eine zweistündige Rikshaw Fahrt auf uns, um den Tag am Strand zu verbringen. Kokosnüsse und noch mehr frische Fischgerichte, zusammen mit Sonne,Strand und Hängematten trugen zur absolut maximalen Entspannung bei und wurden auch nicht durch die aufdringlichen Kinder gestört, die uns Ausflüge auf Pferden oder Dromedaren verkaufen wollten.

Auch wenn man in Alibaug nicht so viel touristisch unternehmen kann, lohnt es sich doch echt mal vorbeizuschauen, um für ein paar Tage  komplett abzuschalten und Fischgerichte auf ein völlig neues Level zu bringen. Und wer wirklich mal vorbeischauen will, sollte sich das Mauli Village Resort merken ;)

http://www.maulivillage.com/

 

Oh indischer Fun Fakt Nummer 1)

in indischen Kinos muss man vor dem Film aufstehen und die Nationalhymne singen....komisch? Nicht für die meisten Süd-Ost Asiatischen Länder :) man lernt auch wirklich jeden Tag.

Das klingt dann auch ungefähr so:

http://www.youtube.com/watch?v=8yMvU73Wr7Q

 

So meine Lieben Didis und Bhayas, ich geh jetzt schlafen.

Also शुभ रात्रि

 

xoxo

Sophia

 

 

 

 

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Mo

02

Sep

2013

Mountains beyond Mountains

Namaste ihr Lieben.

 

Mein zweites Jahr Abenteuer UWC hat schon vor drei Wochen begonnen. Bin jetzt offiziell ein Second Year und bin jetzt auf einmal diejenige, welche die vielen "Anfängerfragen"beantworten darf. 

Am Anfang des Jahres durften wir die Orientation Week organisieren. Teil davon war es, in eines der umliegenden Dörfer zu wandern und dort bei einer Familie zu übernachten.

Mein luxemburgischer First Year und ich kamen bei einer Familie im Dorf Bhadas unter, welche aus den beiden Eltern und 5 Kindern bestand. Wir schliefen in einer Hütte aus drei Zimmern, von denen wir uns eines mit zwei Büffeln, einer Kuh und  ihrem Kalb teilen mussten. Wir haben quasi im Stall geschlafen. Zu essen gab es "local food", das aus Bohnen, Paratha und grünem Chilly Chutney bestand, außerdem frische Milch DIREKT von der Kuh, Tee und Wasser. 

Eine Erfahrung für sich und eine gute Gelegenheit, das Leben um uns herum noch besser kennenzulernen.

Auch das Uni Leben rückt immer näher und langsam realisiere ich, dass es am Ende des Jahres ernst für mich wird. Studium, Ausbildung und Arbeit.... Wie sehr ich dann von dieser Schulbildung profitieren kann, wird sich zeigen. Aber jetzt heißt es erstmal wieder Schule, Tests, Hausaufgaben und der ganz normale indische Wahnsinn jeden Tag.

 

xoxo

Sophia

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Mi

12

Jun

2013

Another Love

Hallo ihr Lieben.

Ich bin jetzt schon wieder seit ein paar Wochen zu Hause in Berlin und habe mein erstes Jahr UWC Erfahrung hinter mir. 

Es ist schon ziemlich komisch, wieder zurück zu sein und an letztes Jahr zu denken, als ich mir nicht vorgestellt und erträumt hatte, wie mein erstes Jahr so sein würde, wie Indien so ist und was ich so alles erleben werde. Ich muss sagen, dass es in allen Dingen anders gekommen ist, als ich es mur vorgestellt hatte. Manches war positiv und anderes wiederum negativ. Vom Land und den Leuten zum Beispiel war ich positiv überrascht, von meinen Noten eher negativ, genauso wie von meinen Freunden zu Hause, da ich geglaubt hatte, engeren Kontakt halten zu können. Allerdings hat sich die ganze Sache bis jetzt doch besonders erfahrungstechnisch gelohnt und auch mir auf dem Weg der Selbstfindung und Weitsicht zu helfen. ich glaube, dass ich mich vor allem ziemlich verändert habe...

Naja, die letzten Tage und Wochen in MUWCI waren ganz schön anstrengend. Ich hatte meine End-of-Years und meine Deutsch IB Prüfung. Meine Exams liefen allerdings überraschend gut, auch wenn es schwer ist innerhalb von nur vier Tagen, ein ganzes Jahr Bio LK zu wiederholen. Am letzten Tag fand dann die Grad-Ceremony statt, die ziemlich emotional war. Besonders für mich, da ich kurz danach gehen musste und nicht wie die anderen noch eine  Tag geblieben bin. Es ist schwer, sich von Menschen zu verabschieden, die ein Jahr wie Brüder und Schwestern für dich waren und von denen du weißt, dass du sie wahrscheinlich nie wiedersehen wirst. Zu Hause zu sein war nicht anders.

Ich habe natürlich auch eine Menge Hausaufgaben und muss vor allem mein Extended Essay schreiben, was mich etwas auf Trab hält.

Morgen fahre ich nach Hessen aufs Zero-First Year Treffen von UWC Deutschland, auf dem ich meine MUWCI Firsties endlich persönlich kennenlernen werde und alte Freunde wiedertreffe :) ein Lichtblick!

 

Euch noch viel Spaß bei den letzten Schultagen

Küsschen aufs Nüsschen

xx

Sophia

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Fr

26

Apr

2013

Holocene

Hallo meine Lieben.

Ja mein erstes Jahr ist schon fast vorbei. Es sind noch ungefähr vier Wochen bis es für mich heißt, ab in die Heimat und für meine lieben second Years byebye MUWCI und hallo Uni. Ich weiß, dass ich sie alle ganz schrecklich vermissen werde, aber ich bin auch neugierig und freu mich auf die neuen Firsties, die nächstes Jahr kommen und genauso aufgregt sein werden, wie ich vor einem Jahr. 

Hier ist es gerade ganz furchtbar warm und voller Mücken, weshalb ich mich draußen mit einem Mücken abwehrenden Räucherstäbchen zuräucher. Nächste Woche ist unsere letzte Schulwoche und danach sind Prüfungen. Und dann heißt es reflektieren und sich aufs nächste und entscheidende Jahr vorbereiten.Pläne für die Sommerferien habe ich noch nicht wirklich.  Ich bin erstmal froh nach Hause zu kommen. 

Zur Zeit gibt es viele Uni Präsentationen hier an der Schule und mir wird langsam richtig bewusst, dass ich anfangen muss mir Gedanken darüber zu machen, was ich später machen möchte und wo ich hin will. 

Ich persönlich schwanke stark zwischen internationalem Recht und Wirtschaftspsychologie und würde gerne in die UK oder nach Holland gehen. Naja wir werden sehen, wo es mich dann am Ende hinverschlägt.

Ja  das war ein kurzer und langweiliger Eintrag, aber es passiert hier grade nicht sooooooooo viel.

Naja

Küsschen aufs Nüsschen und gute Nacht

Sophia

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Mi

03

Apr

2013

Where did you go boy?

Guten Abend meine Lieben.

Ich hoffe euch geht es allen gut im eisigen Deutschland und ihr friert nicht allzu sehr. Ich bin jetzt seit zwei Wochen wieder zurück auf dem Campus, nachdem ich auf einer sehr schönen und erholsamen Travel Week entlang der indischen Westküste gereist bin.

Unser erster Stop war in Hampi, einer heiligen Felsen- und Tempelstadt in Karnataka. Hampi ist der Platz an dem die berühmten Kishkinda Tales spielen, die Geschichten um den Affengott Hanuman, dessen Sagen zu den meistgehörtesten und beliebtesten Geschichten gehören. Dort stand vor allem Kultur und Tempel besichtigen auf dem Programm. 

Am Tag unserer Abreise wurde der Geburstag des Gottes Shiva gefeiert, an dem wir auch teilnahmen. Anscheinend ist es ein Brauch an dessen Ehrentag mit Bananen zu werfen, da dies angeblich die Lieblingsfrüchte des Zerstöres und Erschaffers sind. War auf jeden Fall sehr lustig.

Unsere nächste Station war dann Gokarna, einem Anlaufspunkt für Hippies und ein sehr schöner Strand zum chillen. Die dritte Station war Goa, zuerst Palolem- und dann Bagabeach. Goa ist so etwas wie der indische Ballermann und wird hauptsächlich von Russen besucht. War aber auch sehr witzig.

Naja jetzt bin ich wieder gut gebräunt und erholt zurück auf dem Campus, der wegen Trockenheit und einem Mangel an Feuerwehrmännern nun auf einem schwarzen und verbrannten Hügel liegt. Das umliegende Bioreservat ist leider abgerannt. Dies passiert jedes Jahr und ist nichts außergewöhnliches, aufgrund der Dürre und HItze.

Ich habe jetzt noch ungefähr einen Monat Unterricht und dann fangen die Endjahresprüfungen für uns Firsties an. Und schon ist  das erste Jahr vorbei.

Jaja die Zeit vergeht halt schnell, wenn man eine gute Zeit hat.

Euch noch ein erfreuliches Frieren

Liebe Grüße

Sophia

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Mi

27

Feb

2013

Hey You

Namaste meine Lieben.

Ja jetzt bin ich ganz frisch und erholt von meinem Mumbai Exeat Wochenende wiedergekommen und sehr glücklich von dieser sehr schönen Stadt auch mal etwas anderes, als den Flughafen gesehen zu haben. Mumbai lohnt sich echt. Wir haben zu sechst bei einem Freund in Kolaba gewohnt, einem der besseren und ziemlich internationalen Teile der Stadt, ganz in der Nähe des Gerichts. Mumbai hat viele wunderschöne alte Gebäude, welche aus der britischen Kolonialzeit stammen. An einigen Gebäuden hat der Zahn der Zeit schon so sehr genagt, dass die Stadt manchmal etwas verwunschen erscheint. Zu der Zeit fand die Cricket College League statt, was eine Menge Lärm bedeutete, da das Stadion ganz in der Nähe war. Wir waren  natürlich auch billig shoppen und konnten unsere Verhandlungskünste testen (ich glaube ich habe mich schon sehr verbessert, werde das Gefühl aber nicht los, immer noch das dreifache von jedem anderen zu zahlen). Mumbai hat außerdem viele schöne Bars und Cafes, wie zum Beispiel das Leopold's, in dem ich zufällig einen Vertreter der Deutschen Botschaft getroffen habe (unser Völkchen ist auch überall) und wo man noch die Einschusslöcher in den Wänden von dem  Terroristenanschlag in Mumbai sehen kann. Zum Entspannen dann zum Marine Drive laufen und den Sonnenuntergang über dem Meer anschauen mit einem netten Mix aus dreckiger indischer Großstadt und unberührten Naturgewalten und Fischerbooten in der Ferne.

Habe natürlich trotzdem noch einige Tests und mein Deutsch Oral Commentry am Freitag :S  

Nächste Woche startet dann die Travel Week, in der ich mit ein paar Freundinnen die indische Westküste bereisen werde. Zuerst geht es nach Hampi, einer historischen Felsenstadt mit vielen alten Tempeln und einer Stadt die berühmt ist für ihre Dachbars und Cafes. Danach ziehen wir weiter an die eigentliche Küste, nach Gokarna, einem der schönsten Strände Indiens und von da aus nach Goa, dem Ort an dem Vasco da Gama, vor vielen Jahrhunderten angelegt hat und versuchte Indien zum Christentum zu konvertieren. Der Ort ist immer noch recht portugiesisch/ christlich geprägt, wird nun aber eher von chillwütigen Hippies angepeilt.....oder eben von 90% der MUWCI Schüler (nein im Ernst, ich glaube es gab noch keinen Schüler dieses Colleges, der noch nicht dort war). Fotos und Reiseberichte folgen natürlich.

 

Küsschen aufs Nüsschen und ich werde jetzt eine Runde im Pool drehen harharhar

Sophia

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Sa

26

Jan

2013

Love is the Queen

Hallo ihr Lieben.

Da bin ich nun schon wieder seit fast drei Wochen auf dem Campus und habe mich wieder einmal gut eingelebt. Jaja der Alltag hat auch sehr schnell wieder angefangen und ich habe einige Tests und IB Tasks in Aussicht.

Hier hat sich nicht viel verändert, außer dass es morgens und nachts ziemlich kalt ist, obwohl die Tage um einiges länger werden.

Gestern war ich in Pune, einkaufen und durfte Zeuge einer islamistischen Feierlichkeit werden. Alle waren grün-weiß gekleidet, haben gesungen und mit Süßigkeiten geschmissen. Was das jetzt genau für ein Fest war, weiß ich jetzt aber auch nicht.

Heute ist der sogenannte indische Flag-Day, auch ein politisches Event, das etwas mit einer Kongresssitzung und einer Verabschiedung zutun hat. Jedenfalls sind meine indischen Mitschüler ganz festlich gekleidet.

Bald fängt bei uns hier Theater Season an, was eine Menge guter Stücke und besonders für mich eine Menge Arbeit bedeutet, da ich in Lights and Sounds bin und dann die Technik machen darf. Ich bin für das Musical Robin Hood eingeteilt und freue mich schon ganz besonders darauf.

Der Campus ist etwas neu aufgeteilt, da Wada 5 nun endlich fertig ist und die Leute direkt nach den Winterferien in ihr neues zu Hause ziehen konnten. Es ist etwas komisch und nicht so ganz Muwci Style, aber die enorme Größe der Zimmer, die schönen Badezimmer (in den Räumen und zwei pro Zimmer!!!) und eigenes WiFi werden das schon entschädigen und machen mich etwas neidisch. 

Ein anderes ganz besonderes Event das ansteht, ist der oh mein Gott......VALENTINSTAG!!!! Auf den ich mich äh ganz besonders freue (oder auch eher weniger). Naja die meisten Mädels hier sind schon ganz aufgeregt und planen ihr Outfit. Anscheinend wird das hier größer gefeiert als Weihnachten, sehr komisch für ein eigentlich so konservatives Land. Auf jeden Fall soll es ein tolles Dinner geben (mjam!), Party und Spielos, was mich vielleicht dazu bringen könnte, mich mit diesem Tag doch noch anzufreunden?!

Ihr bekommt auf jeden Fall mein Feedback zu lesen.

Sorry für den eher kurzen Eintrag, aber es ist NOCH nicht so viel spannendes passiert.

Ich mach jetzt weiter Mathe und Bio (yeah!)

Küsschen aufs Nüsschen 

Sophia

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Mo

17

Dez

2012

Home Sweet Home

Hallo ihr Lieben.

Ja mein erster Term meines Abenteuers MUWCI ist jetzt auch schon vorbei und ich muss sagen, dass in diesen drei (oder vier) Monaten echt viel passiert ist.

Ich habe viele neue und tolle Leute getroffen, ein Land von einer anderen Seite als normalweise als Tourist kennengelernt und ich bin ein Stück mehr erwachsen geworden (denke ich :) ).

In diesen drei Monaten habe ich viel erlebt und gelernt, was mir später weiterhilft (vor allem an Lebenserfahrung) und mich zu dem macht, was ich bin. Dies ist ein unglaubliches Geschenk. Deshalb kann ich es nur  noch einmal erwähnen, nehmt die Chance wahr und bewerbt euch. Interessante Menschen kennenlernen, neue Sprachen, neues Land, sich nebenbei noch sozial engagieren und einen internationalen Abschluss machen -> das ist UWC  Just sayin'....

Auf jeden Fall bin ich jetzt schon seit über einer Woche wieder zu Hause in Deutschland. Mit all dem Schnee und geweihnachte.....

Zu Hause ist zwar schön, aber ich vermisse auch mein anderes zu Hause. Das ist Indien und vor allem der Campus nämlich für mich geworden, ein zweites zu Hause...

Euch aber noch ein fröhliches Fest und einen guten Rutsch (ist ja nicht mehr lange, bis für euch auch die Ferien losgehen)

Küsschen aufs Nüsschen

Sophia 

P.S. nochmal der Link zu UWC-Deutschland!!!!

http://www.uwc.de/

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Mi

28

Nov

2012

too much too much too much

Jaja ich weiß, es ist noch nicht ganz Weihnachten, aber wie ich mein liebes Heimatland kenne, dürfte bei euch da drüben schon mächtig der Winter los sein. Ich sags jetzt einfach mal:

FRÖHLICHE WEIHNACHTEN!!!!

und Namaste ihr Lieben. Nach etwas längerer Zeit mal wieder und es gibt Einiges zu erzählen:

Anfang des Monats fuhr ich auf Project Week nach Bangalore (SüdIndien/ Karnataka) . Nach 18h in einem indischen Zug sind wir dann im so genannten Berlin Indiens angekommen. Die Zugfahrt hat ziemlich Spaß gemacht, auch wenn ich hauptsächlich geschlafen habe. Die Betten sind relativ bequem, das Essen ist super und man wird von Händlern im Zug ständig mit Snacks und natürlich Chai versorgt (alles sehr preiswert und seeeehr lecker). Außerdem waren meine beiden Züge sehr pünktlich,was man ja vom deutschen Bahnsystem in letzter Zeit nicht behaupten kann. 

In Bangalore haben wir, neben  einer gründlichen Stadterkundung mit einem NGO namens Sangama zusammengearbeitet, das sich für sexuelle Minderheiten in Indien (Homosexuelle, Transsexuelle und Transgender) einsetzt. -> http://sangama.org/

Dort hatten wir viele sehr interessante Sessions, in denen wir Details über das Leben dieser Leute erfuhren  und deren Stellung in Indien. Das war nicht immer einfach, da es hauptsächlich um Vergewaltigung und anderen Missbrauch vor allem von Seiten der Polizei ging. Trotzdem sind diese Menschen sehr aufgeschlossen und selbstbewusst, was unglaublich beeindruckend war. In Indien scheint es diese Regel zu geben, dass die Menschen in den schwächsten Positionen die mental stärksten und beeindruckensten sind. Ausserdem besuchten wir eine Demo, die gegen die Diskriminierung von HIV Prevention Workers war und haben einen "Cruising Point", eine Art Straßenstrich besucht. 

Nach einer Woche off-Campus war ich dann aber auch ganz schön Muwci-sick und froh wieder zurück zu Hause zu sein.

Die Wochen darauf wurde Diwali, das indische Lichterfest, eine Mischung aus Silvester und Weihnachten gefeiert. Der ganze Campus war mit Lichterketten und Kerzen geschmückt und es gab ein Feuerwerk. Der Anlass für das Fest ist eine alte indische Legende, in der die Frau eines zu unrecht verbannten Königs entführt wird und diese mit großem Aufwand und der Hilfe des Affengottes wieder gerettet werden musste. Der Legende nach feierten dann die Bürger seines Königreiches bei der Rückkehr des Königs ein berauschendes Fest, welches nun auch an Diwali celebriert wird. Die Geschichte lohnt sich echt zu lesen (spannend!!!)

Das letzte Wochenende wurden bei uns auf dem Campus das 15th Jubiläum unserer Schule gefeiert. Viele Ehemalige Schüler und wichtige Leute wie Mahindra selbst sind gekommen, um Reden zu halten, über alte Zeiten zu sprechen und ein wenig zu feiern. Es war sehr interessant und schön, vor allem unsere von Schülern aufegeführte Show, bei der man ähnlich wie in der Orientation Week mal wieder gesehen, wie viele unentdeckte Talente hier mit mir zusammenwohnen. 

Auch ich konnte diesmal etwas beitragen, wenn  auch hinter der Bühne, da ich Mitglied im Lights and Sounds Triveni bin und für die Scheinwerfer zuständig war.

Jetzt ist wieder Ruhe und Alltag einegkehrt. Wir haben noch einige Tests und dann gehts auch schon nach Hause ins kalte Deutschland. Ich bin der ganzen Sonne  ehrlich gesagt etwas über. Es ist tagsüber noch immer ziemlich heiß und trocken, was man besonders heute gesehen hat, da es den ersten Auftrag für unsere Fire Service guys gab. Wir haben hier ein Triveni, für das unser College berühmt ist und zwar Fire Service. Das ist wie eine freiwillige Feuerwehr, die im Sommer unseren und die umherliegenden Hügel vor den für die Jahreszeit typischen Bränden beschützt. Naja auf jeden Fall hat heute der erste Hügel gebrannt und alle waren ganz aufgeregt.

 

Werde jetzt mal für meine Bio Klausur lernen.

Bis bald ihr Lieben

Grüße und Küsse aus Indien

Sophia

 

 

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So

07

Okt

2012

keep your mind set in your ways

Namaskar ihr Lieben,

erstmal verzeiht mir meine längere Informationslosigkeit, aber die letzten Wochen waren leicht stressig.

Die Schule ist jetzt in vollem Gange. Auch offiziell, da bei uns die Trial Period (Probezeit) geendet hat und jetzt alles zählt. Hatte auch nicht wenige Tests in letzter Zeit, die nicht alle so gut gelaufen sind, wie ich gedacht hatte. Es ist vorallem schwer, vom deutschen Schulsystem und seinen Anforderungen aufs IB umzuschwingen, weil es doch sehr anders ist. Aber naja aus Fehlern lernt man ja bekanntlich.

Am Freitag hatte ich einen Moment, den ich als MUWCI-Moment oder als das, was ich mir von der Zeit hier erhofft hatte, bezeichnen möchte. Wir sind nach Paud gefahren, das ist ein Dorf nahe des Campus' und dass man freitags nach Paud fährt, gutes Essen hat, Spaß und Musik und mal etwas weg von der Schule ist, hat sowas wie Tradition. Auf jeden Fall ist alles darin geendet, dass uns unser indischer Fahrer zu sich nach Hause zu seiner Familie eingeladen und mit uns Chai getrunken hat. Obwohl wir kein Wort Hindi sprachen und er auch nicht wirklich englisch, war es super lustig und wie gesagt, dass was ich hier von der Zeit erwartet habe: Kontakte zu knüpfen und einfach offen für neues und unerwartetes  zu sein.

Letzte Woche (oder vorletzte Woche?) haben wir auf dem Campus auch das Ganesh Fest gefeiert. Ein Fest zu Ehren des Elefantengottest Ganesh, bei dem man sich mit pinker und lila Farbe beschmeißt, viel tanzt und am Ende eine große Ganesh-Figur in den Fluss taucht. Zuerst haben wir uns einer religiösen Zeremonie unterzogen, die in einem Schrein stattfand, der provisorisch auf unserem Campus aufgebaut wurde. Dabei wurde uns ein roter Strich auf die Stirn gemalt und wir mussten uns die Haare mit Rauch "waschen". Danach haben wir uns mit einem geschmückten Truck, auf dem sich eine ebenfalls geschmückte und mit Opfergaben, wie Früchten und Süßigkeiten, umgebene Ganeshfigur befand, auf den Weg runter ins nächste Dorf gemacht. Dabei wurde ziemlich laut Musik gespielt, getanzt und mit pinkem Farbpulver geworfen. Nach 2h kamen wir dann untem im Dorf an, wo wir im Ganeshtempel weitergetanzt und mit lila Farbpulver geworfen haben. Wir sind dann nacheinander in den Tempel gegangen und haben eine große Glocke geläutet. Dann haben wir uns mit der Ganeshfigur zum nahe gelegenen Fluss begeben ,sie zeremoniel im Wasser versenkt und indische Süßigkeiten bekommen. Ich fand es eine unglaublich Erfahrung einer solchen Zeremonie beizuwohnen. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl auch nur für einen Moment einer solchen Kultur anzugehören. Denn obwohl jeder weiß, dass du kein Hindu bist, sondern ein Ausländer, wirst du nicht als solcher behandelt, sondern als ein Teil von ihnen.

Momentan ist Exeat Weekend. Das ist ein verlängertes Wochenende (Freitag Nachmittag bis Montag Abend), das zum Reisen genutzt werden kann. Ich hatte eigentlich vor, mit Freunden nach Mumbai zu fahren, nachdem mir allerdings mein ganzes Bargeld geklaut und ich einen Haufen arbeit zu tun habe, bin ich auf dem Campus geblieben, um die Zeit zum Schlafen, Rasten und Arbeiten zu nutzen. Bin gestern auch nach Langem mal wieder nach Pune gefahren, um einige Sachen, wie Duschgel und Kopierpapier zu kaufen. Wurde dann mit einem Freund von einem Rikshafahrer abgezockt, der das doppelte an Geld verlangt hat, weil wir einen Kühlschrank dabei hatten. Haben dann nach einer langen und sinnlosen Disskussion beschlossen ihn einfach zu bezahlen. Sinnlos deshalb, weil wir kein Hindi und er kein Englisch gesprochen hat und wir eigentlich mit uns selbst unterhalten haben. Beim nächsten Mal machen wir das anders. Es gibt hier zwei Regeln beim Reisen für Mädchen:

1) nimm einen Jungen mit! 

2) nimm jemanden mit,der Hindi spricht oder wenigstens so aussieht!!!

Zwei Weiße in einer Riksha werden abgezockt, aber naja. Wie ich schon sagte: aus Fehlern lernt man ja zum Glück.

Viele Grüße und Küsse vom menschenleeren Campus

Sophia

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Di

11

Sep

2012

a kiss with a fist is better than none

Namaste ihr Lieben.

Meine zweite Schulwoche hat schon angefangen und nach einer sehr spannenden Orientation Week mit vielen neuen Eindrücken, kehrt jetzt wieder langsam der Alltag in mein Leben ein....soweit das möglich ist, wenn man in Indien lebt. War am Wochenende auch das zweite Mal in Pune, nachdem ich schon am vorletzten Tag meiner Orientation dort gewesen bin. Ich kann sagen, dass sich beide Besuche wie Tag und Nacht unterscheiden:

Beim ersten Mal haben wir hauptsächlich die Altstadt Punes besichtigt und könnten einen Eindruck einer indischen Großstadt bekommen-> laut, voll, und mit lauter Gegensätzen. Bettelnde Straßenkinder, Händler, die dich alle für sich gewinnen wollen, Taschendiebe und streunende Tiere (von der Katze bis zum Kamel). Auf der anderen Seite eine riesige Auswahl (du bekommst hier echt alles), Neugierde und Gastfreundlichkeit gegenüber Touristen (besonders Weißen), ein Lächeln in jedem Gesicht und sehr leckeres Street Food (aber schaaaaarf). Bin dann auch gleich beim ersten Mal mit einer Riksha gefahren (ein spottbilliges Minitaxi. Sieht ein bisschen aus wie ein Dreirädriges Motorrad mit einem Häuschen drauf). War ziemlich cool, auch wenn die Person, die außen sitzt unter chronischer Angst leiden muss, irgendein Körperteil abgefahren zu bekommen, Rikshas haben nämlich keine Türen oder Fenster. Bei meinem zweiten Besuch waren wir in einer der größten Malls Punes. Malls unterscheiden sich eigentlich nicht groß von den Einkaufszentren, die wir hier haben. Du bekommst hier ebend alles, was du auf der Straße nicht kaufen kannst, wie zum Beispiel europäische Waren (die wiederum dann  aber auch ziemlich teuer sind).

Den  Rest des Wochenendes verbrachte ich mit Yoga, schlafen und Hausaufgaben. Yoga ist echt super, auch wenn ich mir fast den Rücken gebrochen habe.

Letzte Woche war ich das erste Mal in Paud, dem größten Dorf hier im Tal. In Paud befindet sich  das Kinderheim, das ich für die nächsten zwei Jahre jede Woche mindestens einmal für meine Off-Campus CEs besuchen werde. In den Heim leben Kinder, deren Eltern entweder Tod sind oder sie nicht wollten. Meist sind sie selbst noch Kinder, arbeiten als Prostituierte und sind HIV positiv. Viele der Kinder waren zu Hause häuslicher Gewalt ausgesetzt, was auch ein Grund dafür ist,dass wir sie nicht nach ihrer Vergangenheit fragen sollen. Trotz des vielen Elends,das diese Kids gesehen und erfahren haben, sind sie unglaublich aufgeschlossen, fröhlich und einfach liebenswert. Ich freu mich schon auf das nächste Mal, sie zu besuchen.....

Machts gut und Grüße und Küsse aus dem ziemlich verregneten Indien

Sophia

 

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Fr

31

Aug

2012

Incredible India

"I know all of you think that you're special, remember you're not!"

Ja ihr Lieben. Das sind einige der ersten Worte, die ich von meinem neuen Schulleiter in seiner Willkommensrede gehört habe und ich denke sie sind wahr.

Bin letzten Samstag sehr früh/spät in Indien, genauer gesagt in Mumbai angekommen. Es waren 28°C 0:30Uhr in der Nacht und eine gefühlte Luftfeuchtigkeit von ca. 1000%. Trotzdem war es unglaublich. Am Flughafen wurden wir von Second-Years abgeholt, nachdem  meine beiden Koffer wohlbehalten angekommen sind. Die ersten Sekunden im fernen Indien waren also eine  einzige große Willkommensfeier, was ich nicht erwartet hätte. Genause wenig wie,dass das erste,was ich zu essen bekomme ein halbes Toast mit Nutella ist....

Wurden dann mit dem Bus abgeholt und ins sechs Stunden entfernte College gebracht. Auf dem Weg konnten wir uns schon einen ersten Eindruck von unserem neuen zu Hause machen. Viele, viele Menschen, Hunde und lautes Gehupe. Ebenso wie neue Gerüche, Smog, Slums und eine unbendige Lebensfreude. Nachdem wir  um ca 6am im College ankamen, wurden wir (mein Co-Year und ich) auch noch einmal ganz herzlich von unseren deutschen Second-Years in Empfang genommen und zu unseren Wadas geführt. Ein Wada ist so etwas ähnliches wie ein Schülerdorf, von denen es momentan vier auf dem Campus gibt. In jedem Wada gibt es 11 Häuser à 2 Zimmer, das sich jeder Schüler mit drei anderen teilt. Ich wohne in Wada 4, House 6L (das heißt Haus 6, linkes Zimmer). Meine Roomies heißen Hai (Vietnam), Pa (Thailand) und Ritika (Indien). Nachdem ich  ausgepackt, gefrühstückt und geduscht hatte, wurde ich von meinem Second-Year ein wenig über den Campus geführt und ich muss sagen,dass er wunderschön ist. Alles ist unglaublich grün und du hast von überall einen atemberaubenden  Blick auf die Hügel und Täler rundherum. Sind  auch gleich am ersten Tag auf einen dieser Hügel (Internet Hill) gestiegen.

Am Montag begann die Orientation Week, d.h. Kennenlernspiele, Reden, Infoveranstaltungen (z.B zu den Fächern und Trivenis), Placementtest und letztendlich eine Wanderung auf den nahegelegenden Mount Wilkenson, von der ich mich noch gerade zu erholen versuche (MUSKELKATER und sehr,sehr wenig Schlaf). Heute stehen noch Bonding-Games an, die sehr schlammig sein sollen (JUHU). Morgen wollen wir nach Pune fahren, die nächst größere Stadt hier. Bin gespannt, wie es wird. Am Montag beginnt dann auch für mich nach fast 3 Monaten die Schule wieder.

Also Grüße und Küsse aus dem fernen Osten!

Sophia

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Mi

22

Aug

2012

Goodbye Deutschland!

Hallo Leute.

Ja nun ist es (endlich) so weit. Dies ist der vorerst letzte Blogeintrag, den ich in good old Deutschland verfasse. Der nächste kommt dann (natürlich so bald wie möglich) aus dem fernen Indien. Vielen Dank und einen dicken Kuss an die besten Freunde, die es so gibt, welche mir letztes Wochenende eine unglaublich schöne Abschiedsfeier bei bestem Wetter beschert haben! Ich werde euch echt vermissen....

Obwohl ich erst übermorgen fliege, geht es morgen irgendwie schon los. Der ganze Krempel,der sich die letzten Monaten zum Thema "wie ich in Indien überlebe" angestaut hat, wird zusammen mit meinen ganzen Klamotten auf zwei gigantische Koffer verteilt. Abends steht noch ein Abschiedsessen mit meinen Eltern und danach irgendwann werde ich noch meinen lieben Co-Year vom Bahnhof abholen. Wir werden gemeinsam ab Berlin fliegen

Am Freitag geht es  in aller Herrgottsfrühe zum Flughafen Tegel. Unser Flieger geht um 7:05, das heißt,  wir müssen schon um 5:00 am Flughafen sein -.- Yippie!!! Mit einem kleinen Zwischenstopp in London Heathrow, geht es auf dem direkten Wege weiter nach Mumbai, wo wir am Samstagmorgen gegen 0:30 Uhr (hoffentlich) ankommen. Es steht also noch einiges an. Vom Flughafen werden wir von einem Fahrer der Schule und einigen SecondYears abgeholt und in die 400 (!) km entfernte Schule gebracht. Ich hoffe auf dieser Fahrt zum Schlafen zu kommen, aber ich bezweifle,dass ich in den nächsten zwei Wochen, aus Angst etwas zu verpassen, überhaupt die Augen schließen werde. Also drückt mir die Daumen und Danke an ALLE!!!

 

Goodbye Deutschland

und Gruß und Kuss von Sophia der Auswanderin

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Mi

18

Jul

2012

the High Five

Hallo ihr Lieben.

Es ist Zeit Bilanz zu ziehen. Es sind fast auf den Tag genau nur noch fünf Wochen bis mein Flug nach Mumbai geht und das macht mich auf eine sehr glückliche Art und Weise nervös. Momentan habe ich Ferien und versuche diese mit Freunden und Familie zu verbringen. Außerdem habe ich mich in den letzten Tagen und Wochen um mein VISA, meinen Internationalen Studentenausweis (sehr zu empfehlen!!!bringt eine Menge Vergünstigungen im Ausland) und ein Prepaid Visakonto gekümmert (auch sehr gut! so muss man fürs Geldabheben keine teuren Gebühren bezahlen).

Vor etwa einem Monat fand das alljährliche Zero-/Firstyear Treffen von UWC Deutschland statt, andem sich jedes Jahr der neue deutsche UWC Jahrgang mit dessen Firstyears, also dem Jahrgang der jetzt schon sein erstes UWC Jahr hinter sich hat, um sich auszutauschen, kennenzulernen, einzustimmen und viel Spaß zu haben. An dem Wochenende habe auch ich meine beiden "Firsties" Naomie und Mathias kennengelernt und meinen Co-Year Victor wiedergetroffen. Daraus resultierten Schlaflose Nächte voller interessanter Gespräche und viele nützliche Tips und Tricks für Indien von unseren Firstyears. Neben einer Nachtwanderung Grillen&Chillen am Lagerfeuer, Stille, lustigen Kennenlernspielchen, ausgezeichnetem Essen und dem allgemein euphorischem Gemisch aus Wiedersehens-und Vorfreude gepaart mit einer ordentlichen Portion UWC Spirit gab es auch Zeit und Raum sich beim Open Space über seine Ängste, Sorgen, Wünsche und Vorstellungen in Hinsicht aufs UWC zu unterhalten und sich den ein oder anderen Zweifel nehmen zu lassen. Ich kann sagen, dass das eine toller Erfahrung war, ich jetzt selbstsicherer und unbeschwerter nach Vorne blicke und meinen Co-Years ein ganzes Stück näher stehe. Am Ende stimmt es doch,was alle übers UWC sagen: du gehst nicht nur ins Ausland, findest neue Freunde und hast tolle Erfahrungen, sondern du findest auch eine zweite Familie, die dich mit Rat und Tat unterstützt und die wirklich weiß, was du gerade durchmachst. 

RAmen, die Sophia 

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Fr

18

Mai

2012

and this is how I roll...

Hey Leute!

Ich dachte, ich erstatte euch mal wieder Bericht wie der momentane Stand der Dinge ist. Die Vorbereitungen laufen und mein indisches Leben rückt immer näher. In der letzten Woche habe ich zum einen meine Flüge gebucht und zum anderen einen gigantische Stapel College-Forms bekommen, den es in den letzten Tagen galt auszufüllen. Zum Beispiel musste ich schonmal meine vorzeitige Kurswahl angeben. Also vorerst werde ich Englisch B (Englisch auf Fremdsprachenniveau), Bio und Psychologie im Higher Level (Leistungskurs) und Mathe, Deutsch und Geschichte im Standard Level (Grundkurs) belegen. Dazu kommen noch meine Trivenis ( Sport und ON-/OFF- Campus Aktivitäten), TOK (Theory of Knowledge) und mein Indien- bzw Hindikurs. Ich bin schon ziemlich gespannt, weil ich mir vorallem unter TOK noch nichts vorstellen kann. Via Facebook kenne ich jetzt schon einen Großteil meines zukünftigen Jahrgangs und soweit ich das beurteilen kann, scheinen alle sehr nett zu sein. Die Aufregung steigt und das Ende des Schuljahres naht.

Näheres nochmal kurz vor dem Abflug.

 

Grüße und Küsse

Sophia

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Fr

13

Apr

2012

Auf und Davon! HEY!

Hey Leute,

also das ist jetzt ganz offiziell mein erster Blogeintrag. Hier erstmal der aktuelle Stand der Dinge. In ca. 4 Monaten werde ich mein altes Leben hinter mir lassen und mich auf den Weg ins weit entfernte Indien machen. Ich werde die nächsten zwei jahre  das, auf einem Hügel im Bundesstaat Maharashtra liegende Mahindra United World College of India (MUWCI) besuchen und am Ende mein IB machen. Die Schule ist 40min von einem kleinen Dorf namens Paud und ca 2h von der nächst größeren Stadt Pune entfernt. Das College ist international, genau wie der Abschluss (IB), d.h. der Unterricht und alles andere auch ist auf englisch. Das wird sicher in der ersten Zeit eine Herausforderung, aber ich bin zuversichtlich. Viele von euch fragen sich bestimmt, wie ich dazu komme, auf ein internationales College in Indien zu gehen. Also hier die Kurzfassung:

Letzten Sommer habe ich mich bei der deutschen Stiftung des UWC für einen Platz an einem UWC beworben. Das UWC hat 13 Colleges auf der ganzen Welt, unter anderem auch in Indien. Wem Ausland alleine nicht reicht oder wer sich einfach nur dafür interessiert, ich stelle einen Link zu der Website von UWC Deutschland unten in den Beitrag. Beim UWC geht es vor allem darum, zur Völkerverständigung beizutragen, den Horizont zu erweitern und sich an sozialen Projekten zu beteiligen. Kurz nach Weihnachten bekam ich dann eine Einladung zum alljährlichen Auswahlwochenende in Bad Homburg. Schon alleine, dass ich in die engere Auswahl gekommen war, machte mich unheimlich stolz und übertraf schon all meine Erwartungen. Nach einem schönen ,aber auch  anstrengenden Wochenende voller Interviews und Gruppenarbeiten, an dem ich tolle Menschen kennengelernt und schonmal einen ersten Einblick ins UWC-Leben bekommen habe, bekam ich per Brief einen Platz am MUWCI angeboten. Das liegt jetzt fast drei Monate zurück und in dieser Zeit habe ich mich intensiev mit Indien beschäftigt und  mich ein bisschen verliebt ;) Ich hoffe das waren jetzt nicht zu viele Infos auf einmal :D ich versuche mich in den nächsten Einträgen kürzer zu fassen. Aber es ist alles soooo aufregend whaaaaa! I'm going crazy

 

Grüße und Küsse

Sophia

4 Kommentare

achja für alle Neugierigen, die sich mehr über das UWC und die anderen Colleges informieren wollen, guckt mal auf www.uwc.de

 

viel Spaß